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January an der KIBS - Bilingual Beginnings

Woche

Wachstum Begleiten

Woche

Stimmen & Rückblick

Woche 1: Zweisprachig Starten

In der KIBS leben wir Sprache – wir unterrichten sie nicht.

Kinder wachsen ganz selbstverständlich in zwei Sprachen hinein, so wie sie laufen lernen, lachen oder Freundschaften schliessen: durch Beziehung, Wiederholung und Freude.

An der KIBS begegnen Kinder Deutsch und Englisch nicht als „Fächer“, sondern als lebendigem Teil ihres Alltags. Unsere Lehrpersonen sprechen konsequent entweder Englisch oder Deutsch. Die Kinder lernen ganz natürlich, mit wem sie welche Sprache sprechen – ähnlich wie zu Hause, wenn eine Bezugsperson Deutsch und die andere Englisch spricht. Schon nach kurzer Zeit wechseln sie entspannt zwischen beiden Sprachen – ganz ohne Druck.

Gerade am Anfang ist es völlig normal, dass eine Sprache zeitweise stärker ist als die andere. Diese Balance entwickelt sich Schritt für Schritt und kann sich auch wieder verändern – das gehört zum bilingualen Wachsen dazu.

Mit der Zeit werden die Kinder in beiden Schulsprachen immer sicherer. Bis zur 6. Klasse sehen wir bei den meisten eine starke Kompetenz in Deutsch und Englisch. Wie schnell und wie ausgeglichen sich das entwickelt, kann unterschiedlich sein – besonders dann, wenn zu Hause noch eine dritte Sprache mitlebt. Das ist kein Hindernis, sondern ein zusätzlicher Schatz. Es zeigt, wie vielfältig Sprachwege sein dürfen. Wir begleiten jedes Kind auf seinem ganz persönlichen mehrsprachigen Weg.

Sprache wächst dort am besten, wo Beziehung da ist: im gemeinsamen Lachen, in Geschichten, Liedern, Routinen und in echten Momenten der Nähe. Genau solche Momente teilen wir in diesem Monat – vom Babyraum bis zur 6. Klasse.

 

Willkommen bei unseren Bilingual Beginnings.

💡 Gut zu wissen 💡

Erkenntnisse aus der internationalen Bilingualismusforschung – unter anderem von der Cambridge University – zeigen, dass es ganz normal ist, wenn Kinder in den ersten Jahren eine Sprache stärker nutzen als die andere. Diese Balance entwickelt sich mit der Zeit durch regelmässigen Kontakt und sichere Beziehungen.

Für zu Hause gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Kind am liebsten in der Sprache, in der Sie sich emotional am nächsten fühlen und sich am klarsten ausdrücken können. Wenn Familien dabei möglichst konsequent bleiben, hilft das den Kindern zusätzlich, ihre Sprachen Schritt für Schritt stabil und sicher aufzubauen.

Woche 2: Lernen in Bewegung

Frau Novaks Blick in den Alltag

Worauf wir diese Woche schauen: auf die kleinen Schritte – wie Kinder planen, sich absprechen, erklären und einander weiterhelfen.

Heute möchte ich Sie mitten hinein in unser Lernen an der KIBS mitnehmen. „Learning in Action“ zeigt sich bei uns nicht in perfekten Ergebnissen, sondern in den vielen kleinen Momenten, die wir jeden Tag mit den Kindern erleben und aufmerksam begleiten.

Baby Room

Im Babyraum beginnt Lernen oft ganz leise und behutsam: Kleine Hände drücken weichen Teig, rollen, formen daraus immer wieder kleine Bälle, schauen aufmerksam hin, lächeln — und probieren es nochmals. In solchen Momenten wachsen Konzentration und Vertrauen, und das Spiel wird zu einem wichtigen Entwicklungsschritt.

Kindergarten

Im Kindergarten wird Lernen besonders sichtbar in unserem Rollenspielzimmer. Dort tauchen Kinder in ihre eigenen Welten ein: Heute ist Restaurant, morgen Spital, manchmal beides gleichzeitig. Diese Woche habe ich unser Rollenspiel-Restaurant besucht – und ich war richtig beeindruckt, wie selbstverständlich die Kinder Bestellungen aufnehmen, nachfragen, „kochen“, servieren und am Ende sogar bezahlen. Sie sprechen sich ab, übernehmen Rollen, lösen kleine Missverständnisse und halten die Spielgeschichte gemeinsam am Laufen – Lernen mit Herz, Fantasie und echtem Alltagssinn.

Primary

Auch in der Primar ist Lernen ständig in Bewegung. In der 2. Klasse arbeiten Kinder in kleinen Gruppen an einer Mathe-Werkstatt: Sie legen Material, skizzieren Ideen, vergleichen Wege und erklären einander, warum etwas funktioniert. In der Englischzeit hört man dann:
“Let’s try it this way — can you show me your thinking?”
Und in der Deutschzeit zum Beispiel:
„Zeig mir mal deinen Lösungsweg — warum funktioniert das?“

Klare Sprachräume geben Sicherheit und verbinden das Lernen über den ganzen Tag hinweg. So wachsen fachliches Verstehen und Sprache Hand in Hand – im Fragenstellen, im Erklären und im gemeinsamen Weiterdenken.

Ich freue mich, Ihnen diese Woche genau solche echten Lernmomente zu zeigen — so wie wir sie jeden Tag an der KIBS erleben.

Woche 3: Wachstum begleiten

An der KIBS entwickelt sich Zweisprachigkeit über die Zeit, durch vertraute Routinen, klare Sprachräume und verlässliche Beziehungen. Mit kontinuierlichem Kontakt fühlen sich Kinder in Deutsch und Englisch zunehmend sicher, jedes in seinem eigenen Rhythmus.

In dieser Woche zeigen wir zwei Momentaufnahmen dieses Weges: unsere Little Stars (3–4 Jahre) und einen Einblick in die 5. Klasse.

Bei den Little Stars ist der Tagesrhythmus ruhig und gut überschaubar: Am Morgen wird Deutsch gesprochen, am Nachmittag geht der Tag mit unserem englischsprachigen Team weiter. Sprache wächst in den kleinen, bedeutsamen Momenten – in Begrüssungen, im Spiel, in Liedern, bei Snack-Gesprächen und in vertrauten Abläufen. Gleichzeitig entdecken die Kinder bereits erste Lerninhalte: Sie zählen, vergleichen, erkennen Buchstaben und beginnen, Sprache und Denken miteinander zu verbinden. Oft geschieht das ganz selbstverständlich – spielerisch, in kurzen Sequenzen und eingebettet in eine vertraute Beziehung.

In der 5. Klasse zeigt sich sprachliche Entwicklung auf eine andere Weise. Am Vormittag arbeiten die Schülerinnen und Schüler auf Englisch: Sie lesen, diskutieren und entwickeln ihre Gedanken gemeinsam. Am Nachmittag greifen sie ähnliche Inhalte auf Deutsch wieder auf, wählen bewusstere Wörter, ordnen Argumente und führen ihre Ideen weiter aus. Besonders schön ist zu beobachten, wie selbstverständlich sie aufeinander eingehen, Gedanken weiterdenken und erklären – und wie verbunden ihr Lernen über beide Sprachen hinweg bleibt.

Wachstum zu begleiten bedeutet, diesen Momenten nahe zu bleiben – und zuschauen, wie Sprache und Lernen sich über die Jahre gemeinsam entwickeln.

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Woche 4: Stimmen und Rückblick

Im Rahmen unseres Januarthemas Bilingual Beginnings teilen wir einige Stimmen aus unserer KIBS-Gemeinschaft – kleine Einblicke, die den Alltag bei KIBS lebendig werden lassen.
Kinder, Lehrpersonen und Eltern erzählen von Momenten, in denen Sprache, Lernen und Zugehörigkeit spürbar werden.


Manche dieser Worte werden ausgesprochen, andere zeigen sich leise – im wachsenden Selbstvertrauen, in vertrauten Routinen und in Beziehungen, die mit der Zeit immer stärker werden.


Gemeinsam erinnern uns diese Stimmen daran, dass Lernen bei KIBS auf Nähe, Vertrauen und gemeinsamen Erfahrungen basiert.

Voices of Students and Teachers

Some Parents ask us: "Why does English come faster than German?"

-Our Primary Principal, Ms. Sutherland

Parent of a Kindergarten child-

“We noticed that she naturally switches between German and English when she sings, when she plays, when she talks with friends or telling stories. We’ve noticed this when she is exposed to German speaking and also English speaking children. She easily adapts and switches languages based on the person that she’s talking to.”

A G2 Parent explaining where he sees language come alive in his child's day

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