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January an der KIBS - Bilingual Beginnings

2

Woche

Learning in Action

3

Woche

Wachstum Begleiten

4

Woche

Stimmen & Rückblick

Woche 1: Zweisprachig Starten

In der KIBS leben wir Sprache – wir unterrichten sie nicht.

Kinder wachsen ganz selbstverständlich in zwei Sprachen hinein, so wie sie laufen lernen, lachen oder Freundschaften schliessen: durch Beziehung, Wiederholung und Freude.

An der KIBS begegnen Kinder Deutsch und Englisch nicht als „Fächer“, sondern als lebendigem Teil ihres Alltags. Unsere Lehrpersonen sprechen konsequent entweder Englisch oder Deutsch. Die Kinder lernen ganz natürlich, mit wem sie welche Sprache sprechen – ähnlich wie zu Hause, wenn eine Bezugsperson Deutsch und die andere Englisch spricht. Schon nach kurzer Zeit wechseln sie entspannt zwischen beiden Sprachen – ganz ohne Druck.

Gerade am Anfang ist es völlig normal, dass eine Sprache zeitweise stärker ist als die andere. Diese Balance entwickelt sich Schritt für Schritt und kann sich auch wieder verändern – das gehört zum bilingualen Wachsen dazu.

Mit der Zeit werden die Kinder in beiden Schulsprachen immer sicherer. Bis zur 6. Klasse sehen wir bei den meisten eine starke Kompetenz in Deutsch und Englisch. Wie schnell und wie ausgeglichen sich das entwickelt, kann unterschiedlich sein – besonders dann, wenn zu Hause noch eine dritte Sprache mitlebt. Das ist kein Hindernis, sondern ein zusätzlicher Schatz. Es zeigt, wie vielfältig Sprachwege sein dürfen. Wir begleiten jedes Kind auf seinem ganz persönlichen mehrsprachigen Weg.

Sprache wächst dort am besten, wo Beziehung da ist: im gemeinsamen Lachen, in Geschichten, Liedern, Routinen und in echten Momenten der Nähe. Genau solche Momente teilen wir in diesem Monat – vom Babyraum bis zur 6. Klasse.

 

Willkommen bei unseren Bilingual Beginnings.

💡 Gut zu wissen 💡

Erkenntnisse aus der internationalen Bilingualismusforschung – unter anderem von der Cambridge University – zeigen, dass es ganz normal ist, wenn Kinder in den ersten Jahren eine Sprache stärker nutzen als die andere. Diese Balance entwickelt sich mit der Zeit durch regelmässigen Kontakt und sichere Beziehungen.

Für zu Hause gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Kind am liebsten in der Sprache, in der Sie sich emotional am nächsten fühlen und sich am klarsten ausdrücken können. Wenn Familien dabei möglichst konsequent bleiben, hilft das den Kindern zusätzlich, ihre Sprachen Schritt für Schritt stabil und sicher aufzubauen.

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